Räubermikado

Räubermikado

Los geht's, rein in den Wald und mal richtig ein großer Räuber sein! Nichts leichter als das. Aber was gehört denn zum Räuberdasein? Natürlich - erst mal ein Räuberversteck!
Wenn gerade keine echte Höhle greifbar ist, sollte sich ein richtiger Räuber trotzdem eine Räuberhöhle zulegen. Wo sonst kann er seine erbeuteten Schätze lagern, sich selbst verstecken und ganz wichtig: die Beute genießen! Also, los geht's: man braucht jede Menge lange Stecken, viel Moos, trockenes und frisches Laub und ein bisschen Geduld. Und natürlich sollte sich der Räuber einen idealen Platz aussuchen - nicht gerade am großen Weg (man würde ihn ja sonst gleich entdecken!) und auch nicht in der letzten Ecke des Waldes - hier sagen nur Fuchs und Hase „Gute Nacht" und sonst ist nichts los...

 

Eine echte Räuberhöhle bauen

Die Stecken schichtet man am besten an einen großen Baumstamm, eine große Wurzel oder an ein Gebüsch. Und zwar so, dass darunter eine „Höhle" entsteht. Dieses Grundgerüst deckt man, wenn es der gewünschten Form entspricht, großzügig mit Moos, Laub und kleineren Ästen ab. Einen Spalt sollte man natürlich als Eingang frei lassen. Um es innen in der Räuberhöhle schön gemütlich zu haben, kann man den Innenraum auch noch mit Moos auspolstern. So wird es schön weich. Vielleicht findet sich noch ein Stück Holz oder Rinde für die Innenausstattung mit Tisch, Bank, Vorrats"schrank" oder was ein Räuber sonst noch so braucht.
Und jetzt kommt das wichtigste: der Raubzug! Eltern eignen sich dafür vorzüglich! Denn die sind meist mit einem Rucksack bepackt, in dem sich die wichtigste Räuberbeute befindet: Kekse, Getränke, Gummibärchen, ...
Nach dieser Stärkung in der Räuberhöhle, sollten sich die kleinen Räuber aber wieder an die frische Luft begeben - zu Räuberspielen!

 

Räuberspiele gegen Langeweile


Räubermikado
Genau wie beim kleinen Vorbild wird hier nur ein bisschen großdimensionaler gespielt. Nämlich mit großen Ästen und kleinen Baumstämmen. Diese müssen zuerst gesammelt und auf einen großen Haufen geworfen werden. Dann geht es mit zwei Räuber-Mannschaften los: Da die Äste und Stämme so groß sind, müssen natürlich immer mehrere zusammenhelfen, um die Teile ohne zu wackeln aus dem Haufen zu kriegen. Wenn´s wackelt kommen die anderen dran. Es gewinnt die Mannschaft, die am Ende mehr Äste und Stämme beisammen hat.
Tannenzapfenzielwerfen
Sammelt erst mal genügend Tannenzapfen (dazu sei gesagt, dass natürlich Fichtenzapfen gemeint sind - Tannenzapfen müsste man ja erst vom Baum pflücken...). Jeder braucht mindestens fünf besser sogar noch zehn Stück. Dann sucht ihr Euch ein geeignetes Ziel: einen nicht allzu dicken Baumstamm, ein Loch im Boden, eine besondere Stelle in einem Gebüsch, und da zielt ihr drauf. Wie oft schafft ihr, zu treffen?
Räubermusik
Legt zwei große Äste / kleine Stämme parallel auf den Boden. Quer darüber legt weitere Stämmchen/dicke Äste in verschiedenen Längen und Dicken. Mit einem weiteren Hölzchen könnt ihr nun wie auf einem Xylophon Musik machen! Oder sucht Euch einfach zwei dicke kurze Hölzer - mit denen könnt ihr wie mit Klangstäben musizieren. Oder findet Ihr noch andere Möglichkeiten, Töne im Wald zu erzeugen?

Karokids
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Kontakt

Eva Pabst

KAROkids
Telefon: 0821/6500-8126

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