Wetterstation

Die Zapfen-Wetterstation

Ihr wollt wissen, wie das Wetter morgen sein wird? Klar, man kann den Wetterbericht im Fernsehen ansehen - aber das kann jeder. Wie wäre es, mit einer selbstgemachten Wetterstation?


Das geht ganz einfach, man braucht dazu nur einen Zapfen aus dem Wald. Ein Tannenzapfen wird schwierig werden - die fallen nämlich nicht auf den Boden, sie bleiben auf dem Baum und werfen nur ihre Schuppen ab. Einfacher sind da Fichtenzapfen (das sind die, die man meist als „Tannenzapfen" bezeichnet) oder fast noch besser geeignet sind Kiefernzapfen. Beide Arten fallen vom Baum ab, sobald ihre Samen ausgefallen sind. Falls ihr die Bäume und ihre Zapfen besser kennenlernen wollt, schaut Euch doch mal einen Pflanzenführer an oder schaut im Internet z.B. unter http://bio-div.de/nbaum/baumliste.html.


Euren Zapfen setzt ihr in einen Klecks Knete oder klebt ihn auf ein Brettchen, so dass er aufrecht steht. Dann steckt ihr eine Nadel in eine Schuppe und stülpt darüber einen Strohhalm (am besten einen ohne Knick). Nun braucht ihr noch ein Blatt Papier oder Karton, auf das ihr oben eine Wolke, aus der es regnet und unten eine strahlende Sonne malt. Dazwischen könnt ihr eine Skala einzeichnen. Die Wetterstation stellt ihr ins Freie, an einen trockenen Ort. Die Skala stellt ihr dahinter. Nun könnt ihr beobachten, wohin sich der Zeiger bewegt!


Wie das funktioniert? Die Zapfen öffnen sich nur, wenn das Wetter schön ist, d.h. ihre Samen fliegen können. Bei Regen würden die Samen sich nicht so gut verbreiten können, daher ist es für die Zapfen nicht sinnvoll sich zu öffnen und ihre Samen zu verschwenden. Das Öffnen und Schließen der Zapfen ist also lediglich eine Reaktion auf die Luftfeuchtigkeit: Feuchtes Wetter heißt Zapfen zu! Trockenes Wetter heißt Zapfen auf!

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Kontakt

Eva Pabst

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Telefon: 0821/6500-8126

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